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Archive for the ‘Treffen veranstalten’ Category

Zukunftsforum Islam auch mit JuMuDia

Das Zukunftsforum Islam ist ein Netzwerk für muslimische Intellektuelle, Studierende und Nachwuchswissenschaftler. Das Netzwerk ist ein gezieltes Angebot an zumeist nicht-organisierte Muslime, welche an einer freien und offenen Debatte über die Zukunftsfragen der Muslime in Deutschland interessiert sind. Dieses Jahr (15. – 17. Mai) wurden auch JuMuDia-Mitglieder gezielt eingeladen, sich an der jährlich stattfindenden Tagung zu beteiligen. So nahmen Sümeyye und David am diesjährigen Zukunftsforum teil. Neben der Teilnahme an höchst interessanten Podiumsgesprächen, Referaten und Workshops zu Themen wie Lebenswelten muslimischer Jugendliche, islamischer Theologie in Deutschland und Medienkompetenz von Muslimen, haben sie natürlich die Gelegenheit genutzt sich zu vernetzen. So wurden auch Kontakte zu Bundeszentrale für politische Bildung, dem Interkultureller Rat e. V. und der Vereinigung Muslimische Stimmen geknüpft.

Von Merfin

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Im Anschluss an das Zukunftsforum Islam beschlossen wir ein weiteres Treffen zu organisieren. So könnten wir die Erfahrungen aus dem Wochenende konstruktiv für die Gruppe umsetzen. Dabei gilt Merfin unser Dank, der mit viel Hintergrundwissen die Bemühungen einer Vereinsgründung gefüllt hat

Mit Idealismus und Engagement in Richtung Zukunft

Ich hatte schon viel von der Gruppe JuMuDia gehört, einige Mitglieder bereits während einer Synagogen-Führung in Duisburg kennen gelernt. Eine erste Einladung zu einem Workshop konnte ich damals leider nicht wahrnehmen – um so mehr bin ich von meiner ersten Teilnahme an dem JuMuDia-Treffen, das am 17. Mai diesen Jahres in Köln stattgefunden hat, beeindruckt.

Ich traf auf eine Runde verschiedener, spannender und idealistischer junger Menschen, die eines eint: Nämlich das Interesse, sich gegenseitig kennen und verstehen zu lernen und den, in den Medien vermittelten und in den Köpfen vorhandenen stereotypischen Bildern zu trotzen. Es stehen nicht nur die Religionen im Vordergrund – im Fokus steht der Mensch. Auch Agnostiker und Atheisten, die beispielsweise aus islamischen Ländern stammen, engagieren sich bei JuMuDia. Es geht um Dialog und den Idealismus der jungen, europäisch und multikulturell geprägten Generation. Es gilt das Zusammenleben zwischen Juden und Muslimen in Deutschland weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu prägen. Hierfür wurden in Köln erste Schritte zur Gründung eines eigenständigen Vereins gemacht. Denn um über einen längeren Zeitraum eine funktionierende Plattform zu bieten, muss die Initiative eine neue Stufe erreichen. Als Verein können Ideen, Visionen und Projekte gezielt realisiert, gefördert und zukunftsfähig aufgebaut werden.

Von Derya

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Nun haben wir uns schon zum dritten Mal getroffen (Bochum-Frankfurt-Köln), und haben seit dem Treffen in Frankfurt auch eine Vision für einen jüdisch-muslimischen Dialog ausserhalb des StudiVZ ins Leben gerufen.

Als erstes haben wir vor, einen Blog zu gründen. Auf diesem würden wir:

1 ) eine Einleitung/Charta veröffentlichen.

2 ) kurze Artikel deutscher Muslime und Juden zu dem Thema „Alltag im Leben eines Juden/Muslimen in Deutschland“ ausstellen.

3 ) Nachrichten aus der Welt ausstellen. Wobei ein Vorschlag war ( ja es war meiner), ganz heuchlerisch nur die positiven auszuwählen.

4 ) lokale Treffen koordinieren.

5 ) Links von allen Dialog-Seiten und Projekten sammeln.

6 ) vielleicht auch eine Witze-Sammlung veröffentlichen.

7 ) Artikel, die sich mit Themen auseinandersetzen, die unsere Verfasser gerne unter einander diskutieren oder auch Sachen, die sie in der eigenen Gemeinschaft ändern würden, ausstellen.

8 ) Informationen von den gut religiös gebildeten unter uns, über die Religionsgrundlagen der jeweiligen Religion und auch die Ansichten von uns auf verschiedene Aspekte der Religion posten.

9 ) Beiträgel zum Thema „Eigene Identität“ posten.

10) Etwas auf der Basis eines Penn-Clubs erstellen, wo je ein Paar, nachdem sich uns jeder Einzelne kurz vorgestellt und seine Motivation präsentiert hat, korrespondieren würde (sei es per E-mails oder per Post).

…und natürlich vieles mehr. Kritik, weitere Vorschläge, die vielleicht in eine völlig andere Richtung gehen, aber zu unserem gemeinsamen Ziel (einem positiven Austausch zwischen Muslimen und Juden) beitragen, sind willkommen und erwünscht.

Dieser Blog sollte eine Generalprobe sein. Und wenn es funktionieren wird, haben wir uns geeinigt, dass wir einen Verein/NGO mit dem Name „JU-MU-DIA“ gründen werden. Diesen trägt nun auch unser Blog.

Macht mit!

Von David

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Nun ja wie lief unser letztes Treffen in Frankfurt ab? Wir (David, Darya, Khaled, Eugen, Mounir, Lawin, Mohammed und meine Wenigkeit) trafen uns gegen abends am Marianplatz und gingen in eine sehr gemütliche Tapas-bar. Kurze Zeit später holte Khaled auch Maria von Bahnhof ab und wir konnten anfangen.

Als Erstes stellten sich alle vor und erläuterten ihre Beweggründe für die Mitarbeit in unserer Gruppe. Für die meisten war es das Kennenlernen einer fremden Kultur und ihrer Sitten. Für andere (wie zum Beispiel für mich) ging es eher darum, ein Zeichen zu setzen. Sehr gefreut hat uns die Tatsache, dass Vertreter beider Seiten anwesend waren und ganz besonders die Teilnahme von Mohammed aus Gaza. Nachdem wir uns
erstmal kennen gelernt hatten, ging es darum, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können, um in der breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und wie man vielleicht auch jüdische und muslimische Gemeinden einbeziehen könnte.

Nach einiger Zeit hatten wir uns etwas in allgemeinpolitischen (und gesellschaftlichen) Debatten wie zum Beispiel den Somaliakrieg verloren, aber brachte David uns zurück zu unserem eigentlichen Thema, nämlich der Annäherung zwischen Juden und Muslimen und wir diskutierten, wie man diese auf einer Plattform außerhalb des StudiVZ realisieren könnte. Schließlich brachte ich den Aufbau eines Internetblogs namens „JuMuDia“ ins Gespräch, mit dem man junge Menschen generell (und eben nicht nur Studenten)
erreichen könnte. Wir einigten uns ausserdem darauf, unseren Dialog vorerst auf Jugendliche zu konzentrieren, weil diese erstens besser über das Internet zu erreichen sind und sich zweitens für einen interreligiösen Dialog eher begeistern als Ältere, die vielleicht zu viele schlechte Erfahrungen gemacht
haben, um sich mit der „Gegenseite“ anzufreunden.

Auf dieser Internetplattform, so schlug David vor, könnte man ja alle guten Nachrichten bezüglich des
jüdisch-muslimischen Dialogs zugänglich machen und sozusagen Zensur im positiven Sinne üben, indem wir alle schlechten Nachrichten herausfiltern. Zu später Stunde waren wir dann auch alle erschöpft und nachdem Lawin und Darya schon früher die Heimreise angetreten hatten, gingen auch wir Anderen mit einem
guten Gefühl Richtung Hauptbahnhof. Mein ganz besonderer Dank gilt Mohammed, der für diesen Dialog wahrscheinlich die authentischsten Erfahrungen einbringen kann, Eugen, der für dieses treffen extra aus Düsseldorf, David, der eine Anreise von acht Stunden in Kauf nahm, um dabei sein zu können und last but not least Khaled, der sich die Mühe gemacht hatte, Treffen zu organisieren.

Von Abdullah

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