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Nun ja wie lief unser letztes Treffen in Frankfurt ab? Wir (David, Darya, Khaled, Eugen, Mounir, Lawin, Mohammed und meine Wenigkeit) trafen uns gegen abends am Marianplatz und gingen in eine sehr gemütliche Tapas-bar. Kurze Zeit später holte Khaled auch Maria von Bahnhof ab und wir konnten anfangen.

Als Erstes stellten sich alle vor und erläuterten ihre Beweggründe für die Mitarbeit in unserer Gruppe. Für die meisten war es das Kennenlernen einer fremden Kultur und ihrer Sitten. Für andere (wie zum Beispiel für mich) ging es eher darum, ein Zeichen zu setzen. Sehr gefreut hat uns die Tatsache, dass Vertreter beider Seiten anwesend waren und ganz besonders die Teilnahme von Mohammed aus Gaza. Nachdem wir uns
erstmal kennen gelernt hatten, ging es darum, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden können, um in der breiten Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erregen und wie man vielleicht auch jüdische und muslimische Gemeinden einbeziehen könnte.

Nach einiger Zeit hatten wir uns etwas in allgemeinpolitischen (und gesellschaftlichen) Debatten wie zum Beispiel den Somaliakrieg verloren, aber brachte David uns zurück zu unserem eigentlichen Thema, nämlich der Annäherung zwischen Juden und Muslimen und wir diskutierten, wie man diese auf einer Plattform außerhalb des StudiVZ realisieren könnte. Schließlich brachte ich den Aufbau eines Internetblogs namens „JuMuDia“ ins Gespräch, mit dem man junge Menschen generell (und eben nicht nur Studenten)
erreichen könnte. Wir einigten uns ausserdem darauf, unseren Dialog vorerst auf Jugendliche zu konzentrieren, weil diese erstens besser über das Internet zu erreichen sind und sich zweitens für einen interreligiösen Dialog eher begeistern als Ältere, die vielleicht zu viele schlechte Erfahrungen gemacht
haben, um sich mit der „Gegenseite“ anzufreunden.

Auf dieser Internetplattform, so schlug David vor, könnte man ja alle guten Nachrichten bezüglich des
jüdisch-muslimischen Dialogs zugänglich machen und sozusagen Zensur im positiven Sinne üben, indem wir alle schlechten Nachrichten herausfiltern. Zu später Stunde waren wir dann auch alle erschöpft und nachdem Lawin und Darya schon früher die Heimreise angetreten hatten, gingen auch wir Anderen mit einem
guten Gefühl Richtung Hauptbahnhof. Mein ganz besonderer Dank gilt Mohammed, der für diesen Dialog wahrscheinlich die authentischsten Erfahrungen einbringen kann, Eugen, der für dieses treffen extra aus Düsseldorf, David, der eine Anreise von acht Stunden in Kauf nahm, um dabei sein zu können und last but not least Khaled, der sich die Mühe gemacht hatte, Treffen zu organisieren.

Von Abdullah

Herzlich Willkommen auf der Seite des JuMuDia, der Plattform des Dialogs zwischen jungen Muslimen und Juden.